Infrarotbewegungsmelder

Infrarotbewegungsmelder: Auslöser für Licht oder Alarm!

Infrarotbewegungsmelder – Licht ein, Alarm an! Ein Bewegungsmelder wird benötigt, wenn etwas automatisch ausgelöst werden soll. Angenommen ein Besucher kommt im Dunkeln zur Haustür. Hier muss die Klingel gefunden werden. Der Besitzer möchte aufschließen und muss das Schlüsselloch finden. Eine Taschenlampe muss nicht mitgeführt werden. Der Infrarotbewegungsmelder erkennt die Bewegung und steuert eine Lampe an.

Auch als Schutz vor Einbrechern ist die Infrarottechnik zu verwenden. Denn auch hier ist es wichtig, dass Bewegungen erkannt werden. In diesem Zusammenhang wird jedoch eine Alarmanlage angesteuert. Wenn entsprechende Töne ausgegeben werden, nehmen Diebe und sonstige Verbrecher Reißaus.

Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es?

Der Sensor erkennt, ob sich in der Nähe etwas bewegt. Anschließend wird ein Auslöser angesteuert. Aber welche Arten von Bewegungsmeldern sind verfügbar?

  1. Infrarotbewegungsmelder: Hierbei handelt es sich um die am häufigsten genutzten Sensoren. Häufig wird auch die Abkürzung „PIR“ verwendet. Diese leitet sich aus dem Englischen ab. „Passive infrared“ wurde als Bezeichnung gewählt, da keine Strahlung abgegeben wird. Der Infrarot-Melder empfängt lediglich Informationen. Er reagiert auf die Veränderung von Temperaturen, ausgelöst von Mensch, Tier oder Fahrzeugen. Hierbei werden Unterschiede zwischen der Umgebungstemperatur und den Objekten wahrgenommen. Die Temperaturveränderung dient als Auslöser. Elektrischer Strom wird in den Schalter geleitet und bedient somit das angeschlossene Gerät. Schnelle Aktionen im Radius werden sehr gut erkannt, ebenso das erstmalige Eintreten in den Sensorbereich. Ein sehr langsamer Eintritt erschwert die Erkennung. Die Empfindsamkeit ist aber zumeist ebenfalls zu regeln.
  2. Ultraschall Bewegungsmelder: Hier werden Wellen ausgesendet und empfangen. Ultraschallwellen werden freigegeben und durch Reflexion wieder aufgefangen, was wiederum den Trigger auslöst. Auch hier ist es die Änderung in den aufgefangenen Schallwellen, welche registriert wird. Dieser Meldertyp darf nicht hinter Abdeckungen und Vorhängen angebracht werden. Eine Montage in der Nähe von größerem Lärm ist ebenfalls nicht ratsam. Auch bewegliche Gegenstände im Sensorgebiet können die Leistung beeinflussen.
  3. Radar Bewegungsmelder: Elektromagnetische Wellen werden ausgeschickt. Ähnlich wie beim Ultraschallbewegungsmelder wird hier die Reflexion erkannt. Gemessen wird der Unterschied in der Zeit, bis das Signal wieder zurückkehrt. So wird die Entfernung erkannt, welche als Auslöser genutzt wird. Der Bewegungsmelder ist überaus empfindsam, so dass ein Auslösen auch bei leichten Bewegungen möglich ist. Für viele Einsatzbereiche ist Radar aber überempfindlich. Eine verdeckte Anbringung ist möglich, da das meiste Material durchdrungen wird.

Bewegungsmelder: Für den Innen- und Außenbereich!

Der klassische Bewegungsmelder kommt im Außenbereich zur Anwendung. Flächen vor dem Haus oder an einem Geräteschuppen werden in diesem Fall nur dann beleuchtet, wenn auch jemand den Bereich davor betritt. Gerade außen ist eine Kopplung an einen Dämmerungsschalter sinnvoll. In diesem Fall wird das Licht nur aktiviert, wenn auch die Notwendigkeit dazu besteht. Dies spart Strom und somit Geld.

Schon das einschaltende Licht schreckt Einbrecher ab. In Zusammenhang mit einer Einbruchmeldeanlage können ebenfalls Infrarotbewegungsmelder zum Einsatz kommen. Die Verbindung mit einem Schalter für die Dämmerung ist hier nicht ratsam. Da Fehlalarme vermieden werden sollen, werden zumeist Doppelsensoren genutzt. Nur wenn beide eine Bewegung erkennen, wird das Warnsignal oder der Notruf ausgelöst.

Auch im Innenbereich haben Bewegungsmelder ihre Daseinsberechtigung. Tatsächlich ist es sehr angenehm, keinen Lichtschalter mehr bedienen zu müssen. Gleichwohl schaltet sich die Leuchtquelle auch automatisch aus. Dies spart Energie. Hier ist wiederum eine Dämmerungskopplung nötig. Denn auch innen darf die Leuchtkraft nicht ausgelöst werden, bevor die natürliche Leuchtkraft der Sonne unter eine gewisse Schwelle sinkt.

Solange der Bewegungsmelder im Inneren noch Bewegungen registriert, bleibt das Licht eingeschaltet. Ansonsten wird es sich automatisch abschalten. So bleibt die Beleuchtung auch dann erhalten, wenn sich ein Mensch über längeren Zeitraum im Zimmer aufhält. Im Hausinneren werden Sensoren auch für Wasserhähne und Co genutzt. So wird eine Übertragung von Viren und Bakterien verhindert, was wiederum der Hygiene dient.

Melder haben somit Innen und Außen ihre Einsatzzwecke.

Diese Infrarotbewegungsmelder können empfohlen werden!

An Sensoren gibt es eine große Auswahl. Die nachfolgenden Produkte und Marken haben schon zahlreiche Kunden überzeugt.

  1. deleyCON Premium Infrarot Bewegungsmelder

deleyCon Premium InfrarotbewegungsmelderDieser Infrarotbewegungsmelder findet im Innen- und Außenbereich Anwendung. Der Bewegungssensor ist neigbar, um einen optimalen Winkel einstellen zu können. Das Arbeitsfeld beträgt 180°. Die Leuchtdauer ist flexibel einzustellen und beträgt zwischen zehn Sekunden und bis zu sieben Minuten. Es findet die Infrarotbewegungserkennung durch Wärmestrahlung statt.

 

Kaufargumente:

  • Einfache und schnelle Montage
  • Reichweite bis zu 12 Meter
  • Schutzklasse: IP44 (Spritzwasserschutz)
  • Konzipiert für Ausputzmontage
  • Präzise Erkennung von Personen und Tieren
  • Infrarotbewegungsmelder mit Eingebautem Sichtsensor
  • Geeignet zum Ein- und Ausschalten von Lampen, Leuchten, LEDs, etc.
  • Einstellbare Umgebungshelligkeit
  1. Steinel Bewegungsmelder IS 240 DUO

Steinel Infrarot Bewegungsmelder EckwandhalterDie Zahl im Titel gibt direkt den Erkennungsbereich in Form des Winkels an. Die hochempfindlichen Infrarotdetektoren nehmen Bewegungen im Suchbereich sehr gut wahr. Eine lückenlose Überwachung wird damit gewährleistet. Ein Eckwandhalter ist in der Lieferung inklusive. Zudem stehet das Produkt in den Farben Weiß und Schwarz zum Kauf bereit.

 

Kaufargumente:

  • Empfangsreichweite: 12 m
  • Für Flächen in einer Größe von bis zu 230 m² geeignet
  • Erfasst ein Zielgebiet im Raum von 240°
  • Erfassungsgebiet ist über beiliegende Abdeckblenden einzuschränken
  • Individuelle Einstellung für Zeit und Dämmerung (Drehregler)
  • Zuleitung erfolgt Aufputz oder Unterputz
  • Für Innen und Außen
  • IP54: Staub- und Spitzwasserschutz
  • Licht für 10 Sek. bis 15 Minuten
  • Dämmerungseinstellung 2 bis 2.000 Lux
  • Um 160° horizontal schwenkbar
  1. Brennenstuhl Solar LED-Strahler SOL 80 Alu mit Infrarot Bewegungsmelder

Brennenstuhl Solar LED Strahler Infrarot MelderDieses Angebot umfasst nicht nur den Infrarotbewegungsmelder, sondern fügt auch gleich noch einen LED Strahler hinzu. Dieser ist ausschließlich für den Einsatz im Freien geeignet. Es handelt sich gewissermaßen um ein Komplettpaket für die Beleuchtung einer Außenfläche. In unserem schriftlichen Test überzeugt der Artikel auch mit seinen vielen beantworteten Fragen bei Amazon und seinen tollen Bewertungen.

 

Kaufargumente:

  • IP Schutzklasse 44
  • Einschaltdauer regelbar bis zu einer Minute
  • Solar LED-Strahler (unabhängig vom Stromnetz)
  • Umweltbewusst
  • Maximal 130° Erfassungswinkel
  • Bis zu 10 Meter Reichweite
  • Formschönes Aluminium Gehäuse
  • 8 Hochleistungs-LEDs für großflächige Ausleuchtung
  • Helligkeit über einen Dämmerungsschalter zu steuern
  • Integrierter Überladungs- und Tiefen-Entladungsschutz
  • Inklusive drei wieder aufladbarer und austauschbarer NiMH Mignon AA Akkus
  • Leuchtdauer je aufgeladenem Akku bis zu 110 Minuten
  • Kabellänge: 4,75 m

Weitere Marken, welche diese Strahler vertreiben, sind Goobay und Lissek. Damit ist der Infrarotbewegungsmelder Testbericht an seinem Ende angelangt.